Im Schienenfahrzeugbau die Weichen für die Zukunft stellen

Im Schienenfahrzeugbau die Weichen für die Zukunft stellen

Seit der Inbetriebnahme der legendären Eisenbahnstrecke zwischen Nürnberg und Fürth sind fast 180 Jahre vergangen. Die Zeit der Dampf- lokomotiven ist längst vorüber. Dennoch haben Schienenfahrzeuge bis heute nichts an ihrer Faszination verloren: Bei jedem Wetter machen Trainspotter mit ihren Kameras Jagd auf seltene Zugfabrikate. Nicht nur die gute alte Modelleisenbahn erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, auch Züge in Originalgröße lassen kleine und große Fahrgäste staunen. Während Nostalgiker alte Loks wieder in Gang setzen und hingebungsvoll pflegen, rollt auf den modernen Gleisanlagen immer mehr Güterverkehr. Die Schienenfahrzeugbauindustrie präsentiert sich heute so vital und leistungsstark wie nie zuvor. In Zeiten der ständig steigenden Rohstoffpreise bietet die Bahn eine kostengünstige und sichere Alternative zum Transport auf der Straße – und das nicht erst seit Einführung der LKW-Maut.

Welche Bereiche umfasst der Schienenfahrzeugbau?

In der Branche Schienenfahrzeugbau geht es nicht nur um den Neubau und die Instandhaltung von Schienen- fahrzeugen wie Zügen und Waggons, Straßen- und U-Bahnen. Die Gleisanlagen mit ihren Schienen, Weichen und Schwellen samt ihrer zugehörigen Leitungen und Signaltechnik gehören genauso dazu wie die sogenannten Systemschnittstellen, zum Beispiel die unterschiedlichen Anzeigetafeln für Fahrgastinformationen in den Bahnhöfen und Zügen oder Fahrkartenautomaten. Neben den großen und bekannten Arbeitgebern wie der Deutschen Bahn AG existieren viele kleine Betriebe, die häufig spezielle Dienstleistungen oder Produkte für die verschiedenen Teilbereiche des Schienenfahrzeugbaus anbieten, zum Beispiel Bremsvorrichtungen, Stoßdämpfer und Pufferteile oder Deckensysteme für den Innenausbau von Personenzügen. Die Branche hat schon so manchen Sturm überstanden und sich als sehr krisenfest entpuppt. Außerdem sind die Arbeitsgebiete sehr umfangreich, deshalb benötigt man viele qualifizierte Fachkräfte.

Einstieg in die Schienenfahrzeugbauindustrie

Schienenfahrzeugbauer ist kein Ausbildungsberuf. Die Fachgebiete im Schienenfahrzeugbau variieren dafür einfach zu stark. Manche Firmen spezialisieren sich auf die Durchführung von Elektromontagearbeiten für Türsysteme, andere auf die Montage, Inbetriebnahme und Wartung von Großkomponenten wie Achsen und Kupplungen, wiederum andere kümmern sich um die Instandhaltung von ganzen Zügen mit Güterwaggons. Besonders wichtig ist auch die Infrastruktur, zum Beispiel die Herstellung und Wartung der Signal- und Steuerungstechnik. Viele nähern sich ihrem Traumjob über eine Ausbildung zum Mechatroniker. Mechatronische Systeme bilden die Grundlage für den modernen Schienenfahrzeugbau. Deshalb sind Mechatroniker in dieser Branche sehr gefragt. Oft führen sie Montagearbeiten wie Umbauten aus, bringen Bauteile oder Baugruppen wieder auf Vordermann, übernehmen die erforderlichen Prüfungen und sind damit maßgeblich an der Qualitätssicherung des Zugverkehrs beteiligt. Der Schienenfahrzeugbau ist ein wahres El Dorado für Technikbegeisterte.

Schienenfahrzeugbau Ausbildung als Schlüssel zum Erfolg

Wer selbst einmal Rangiertechnik einsetzen oder Züge für das Schotterrecycling entwickeln möchte, gelangt nicht ohne eine fundierte Ausbildung an sein Ziel. Professionellen Mechatronikern stehen hingegen alle Türen offen. Im Schienenfahrzeugbau sucht man händeringend nach Fachkräften. Ob bei Modernisierungsmaßnahmen für in die Jahre gekommene Bauteile oder beim Recycling von Rohstoffen, hier bieten sich vielfältige Karrieremöglichkeiten, die nur darauf warten, ergriffen zu werden. Wer bereits in der Schienenfahrzeugbranche arbeitet, erhöht mit einer Weiterbildung zum Mechatroniktechniker oder Mechatronik Meister seine Chancen beruflich weiter zu kommen. Technikliebhaber, die noch mehr in die Tiefe gehen möchten, entscheiden sich meist für ein Studium der Mechatronik. Dabei bietet es sich an, nebenberuflich zu studieren.

Fernlehrgänge sind ideal

Wer als Mechatroniker im Schienenfahrzeugbau tätig ist und sich weiterbilden möchte, hat es zugegebenermaßen nicht immer ganz leicht. Gerade in den Bereichen der Wartung und Instandhaltung sowie der Durchführung von Änderungsarbeiten werden Mechatroniker oft im Schichtbetrieb eingesetzt, um möglichst reibungslose Abläufe im Bahnbetrieb zu garantieren. Nicht nur der Personenverkehr reagiert empfindlich auf Störungen. Auch der Güterverkehr hat Termine einzuhalten. Besonders bei Rohstoffen und Produkten zur Weiterverarbeitung ist ein fristgerechter Transport zwingend notwendig, da Verspätungen unter Umständen Produktionsausfälle und damit erhebliche wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen können. Für Mechatroniker im Schichtbetrieb bietet deshalb eine Weiterbildung per Fernkurs die optimale Lösung. Die flexible Gestaltung des Lernpensums ermöglicht es, den Stoff im eigenen Tempo durch zu arbeiten – zu jeder Tageszeit und an jedem Ort! Das macht ein Fernstudium auch für Berufstätige mit normalen Arbeitszeiten sehr attraktiv.

Berufserfahrung während der Weiterbildung sammeln

Ob man sich nun mit Fahrleitungsmasten oder mit Nebenfahrzeugen für den Gleisbau beschäftigt, im Schienenfahrzeugbau wirkt sich Berufserfahrung immer vorteilhaft aus. Oftmals wird sie sogar voraus gesetzt. Daher ist es ratsam, nebenberuflich zu studieren anstatt seine berufliche Laufbahn für eine Zusatzqualifikation zu unterbrechen. Die Ausbildungsinhalte der verschiedenen Fernkurse im Bereich Mechatronik sind bestmöglich auf die Praxis im Berufsleben abgestimmt. Angehende Mechatroniktechniker und -meister können das Erlernte sofort in ihrer täglichen Arbeitsumgebung anwenden. Die berufliche Praxis hilft dabei theoretische Zusammenhänge besser zu verstehen. Dadurch kommt man im Studium schneller voran. Gleichzeitig erhöht sich der Spaßfaktor beim Lernen. Wenn man genau weiß, wofür man lernt, kommt die Motivation von ganz allein! Meist lässt dann auch der erhoffte Karriereschub nicht mehr lange auf sich warten. Besonders bei einem Studium zum Bachelor oder Master in Mechatronik sind die Berufsaussichten glänzend – sowohl national als auch international.

Bachelor-Studiengänge
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