Mechatronische Systeme – verbreitet und doch unsichtbar

Mechatronische Systeme – verbreitet und doch unsichtbar

Mechatronische Systeme sind überall im Einsatz. Oft verbindet man damit große Fertigungsanlagen in der Industrie, doch sie stecken auch in vielen Gebrauchsgegenständen. Für Laien kaum sichtbar machen sie sich im Alltag nützlich, verrichten in Handys und Digitalkameras, DVD-Playern und Festplattenlaufwerken unentbehrliche Dienste. Ohne mechatronische Systeme gäbe es kein Antiblockiersystem im Auto, keine automatischen Schranken im Parkhaus – in der heutigen Welt kaum noch vorstellbar. Hinter den selbstverständlichen kleinen Helferlein, die das tägliche Leben so angenehm machen steckt meist jahrelange Entwicklungsarbeit.

Was sind mechatronische Systeme?

Mit dem Begriff Mechatronik umschreibt man das Verschmelzen von ursprünglich verschiedenen Gebieten wie der Elektronik, der Mechanik und Feinmechanik, der Optik, Pneumatik, Hydraulik und natürlich der Informationstechnik. Mechatronische Systeme gibt es für alle Einsatzgebiete in den verschiedenen Formen und Größen, selbst in der Mikro- und Nanotechnik wird sie eingesetzt. Eine moderne Steuerungs- und Regeltechnik ist ohne die Verwendung von mechatronischen Systemen nicht mehr möglich.

Meist bilden Regelkreise mit verschiedenen Funktionen die Basis eines mechatronischen Systems. Diese bestehen aus unterschiedlichen Modulen mit einer Kombination von Bauteilen aus den Bereichen Mechanik, Magnetik, Elektronik, Thermik oder Optik. Weiterhin kommen Elemente der Informatik, der Sensorik, sowie der Aktorik und Prozessorik hinzu.

Die Begriffe Aktorik und Prozessorik hört man im Vergleich zu Sensorik eher selten. Alle gehören aber zu den Grundlagen der Steuerungstechnik. Während die Sensorik oder Signaleingabe zum Beispiel über einen Schalter oder einen elektrischen Sensor erfolgt, ist die Prozessorik für die Verarbeitung des Signals zuständig. Die Aktorik gibt das verarbeitete Signal wieder aus.

Wo werden mechatronische Systeme verwendet?

Der Einsatz von mechatronischen Systemen in den Bereichen Fahrzeugbau, Flugzeugtechnik, Medizintechnik, Roboterbau sowie Maschinen- und Anlagentechnik ist noch relativ bekannt. Doch auch in Arbeitsgebieten, in denen man mechatronische Systeme auf den ersten Blick nicht vermuten würde, sind sie mittlerweile unabkömmlich: Zum Beispiel in der Messtechnik, bei Navigationsgeräten und Geldautomaten, bei Windkraftanlagen und selbst in der Produktion von Lebensmitteln. Die Einsatzbereiche könnten kaum vielfältiger sein und sie nehmen unentwegt zu. Automatisierungsprozesse erreichen ständig neue Bereiche der Arbeitswelt und des täglichen Lebens. Somit bilden sich immer wieder neuartige Berufszweige, die gut ausgebildete Fachkräfte benötigen.

Berufsbilder in der Mechatronik

In vielen Fällen arbeiten Mechatroniker als Angestellte direkt an den Systemen in der Automatisierungstechnik, zum Beispiel in der Wartung, Instandhaltung und Reparatur in den Bereichen der Fahrzeug- und Flugzeugtechnik sowie den unterschiedlichsten Industriesparten. Hier sind neben den Grundlagen der Mechatronik auch ein umfassendes technisches Verständnis Voraussetzung für beruflichen Erfolg. Eine Zusatzqualifikation wie die Ausbildung zum Meister erleichtert den Einstieg in die Selbstständigkeit. Doch auch in der Forschung und Entwicklung sind Spezialisten der Mechatronik gefragt. Neben Talent, Kreativität und unkonventionellem Denken braucht man hier vor allen Dingen ein einschlägiges Studium.

Monotonie? Fehlanzeige!

Der Beruf des Mechatronikers ist noch ziemlich jung verglichen mit anderen technischen Ausbildungsberufen wie Elektroanlagenmonteur oder Industriemechaniker. Dennoch erfreut er sich großer Beliebtheit bei Schulabgängern, nicht nur wegen der glänzenden Berufsaussichten und der großen Vielfalt an Einsatzgebieten. Die Ausbildung zum Mechatroniker bildet eine gute Ausgangsbasis um beruflich voran zu kommen. Besonders die Zusatzqualifikationen als Mechatroniktechniker und -meister oder das Bachelor-Studium der Mechatronik dienen als Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere. Darüber hinaus erleichtert eine Weiterbildung einen angestrebten Wechsel innerhalb verwandter Branchen, da die in der Ausbildung vermittelten Grundlagen in sämtlichen Zweigen der Automatisierungstechnik Anwendung finden. Wer seinen Traumberuf nicht gleich auf Anhieb gefunden hat, muss sich nicht in seinem Job langweilen oder gar etwas völlig anderes machen. Die Mechatronik bietet so viele unterschiedliche Perspektiven, dass man seine Berufung garantiert findet – zur Not eben im zweiten Anlauf. Fernlehrgänge erweisen sich hierbei als besonders hilfreich.

Fernlehrgänge im Blickpunkt

Absolventen von Fernkursen genießen in der Industrie ein hohes Ansehen, da sie einen Großteil ihrer Freizeit opfern, um sich weiter zu bilden. Das zeugt von vorbildlichen Charaktereigenschaften wie Durchhaltevermögen und einem gewissen Ehrgeiz, aber auch von Leidenschaft für den Beruf. So jemanden hat man gerne in seinem Team! Und nicht nur da: Auch bei der Auswahl für leitende Positionen kann eine Weiterbildung per Fernlehrgang das sprichwörtliche Zünglein an der Waage spielen. Neben der Theorie hat man auch gleich praktische Erfahrungen vorzuweisen, ein gutes Fundament für den beruflichen Aufstieg.

Ein interessanter Nebeneffekt eines Fernstudiums ist der finanzielle: Solange man sich neben dem Beruf weiterbildet, bleibt das Einkommen gesichert, auch wenn man nach dem Abschluss nicht sofort in die angestrebte Position gelangt. Kündigt man seinen Arbeitsplatz zugunsten einer Weiterbildungsmaßnahme oder lässt man sich beurlauben, stoppt der Gehaltsfluss. Besonders eine Kündigung kann sich negativ auf die weitere berufliche Entwicklung auswirken, wenn man nach Abschluss der Weiterbildung nicht sofort eine adäquate Stelle findet. Vor allem die finanziellen Einbußen sind in diesem Fall erheblich. Wer lieber auf Nummer sicher gehen will, wählt deshalb Fernkurse wie die Ausbildung zum Mechatroniktechniker oder das Fernstudium zum Bachelor of Engineering für Mechatronik.

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